Vechta, Papenburg Juni 2009

Gemeinsam gegen die globale Erwärmung - Algen reinigen Biogas

NOVAgreen GmbH, Vechta und Papenburger Gartenbauzentrale (GBZ) arbeiten Hand in Hand

Mikroalgen retten unser Klima indem sie das schädliche CO2 aus der Atmosphäre filtern und wiederum zu neuer Biomasse konvertieren. Diese Biomasse wird als Rohstoff für neue Biotreibstoffe genutzt und dient als Ausgangsstoff für viele Nahrungsmittel und hochwertige Futtermittel.

Die Algenbioreaktoren NOVAgreen GmbH aus Vechta basieren auf Verfahren, die im Gartenbau eingesetzt werden. Sie werden schon an prominenter Stelle, z.B. beim Vorzeigeprojekt der RWE beim Braunkohlekraftwerk in Niederaußem bei Köln, sowie z.B. an der Jacobs University, Bremen erfolgreich eingesetzt. Mikroalgen benötigen, wie alle Pflanzen, vor allem gute Lichtverhältnisse für ein optimales Wachstum. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit bei der Errichtung der ersten Algenanlagen entschieden sich beide Firmen eine strategische Zusammenarbeit für die Errichtung und Vermarktung der Algenanlagen einzugehen. GBZ liefert jeweils die Gewächshäuser, NOVAgreen die Algenreaktoren.

Ein Schwerpunkt dieser Allianz ist die Errichtung der Algenanlagen zur Optimierung von Biogasanlagen. Die Mikroalgen nutzen in idealer Weise Wärme, CO2 und Nährstoffe der Biogasanlagen und wandeln sie in hochwertige Produkte um. Mit der Vertragsunterzeichnung verständigten sich beide Parteien gleichzeitig auf die Errichtung einer Demonstrationsanlage an einer Biogasanlage in Cloppenburg.

„Der Kreis Cloppenburg ist mit seiner hohen Anlagendichte der ideale Standort, um Interessierten das Potential von dezentralen Algenanlagen näher zu bringen“, so Geschäftsführer Rudolf Cordes. „Nachdem die Produktion von Mikroalgen offiziell zur Landwirtschaft gehört, mit allen damit verbundenen Privilegien, ist es an der Zeit eine großflächige Vermarktung zusammen mit der GBZ anzugehen.“ GBZ-Geschäftsführer Karl Voges ergänzt: “ Die Produktion von Mikroalgen wird boomen, der gemeinsame Ansatz erweitert die Nachfrage für unsere Gewächshäuser auf die Betreiber von Biogasanlagen und NawaRo-Kraftwerken.“

Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Theodor Fahrendorf
Tel.: 04471 1843130
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